FU SH begrüßt Änderung bei Elterngeldreform

30.10.2026

Frauen Union Schleswig-Holstein begrüßt Änderung bei Elterngeldreform: Mehr Unterstützung für Familien

Kiel, 29. Oktober 2026. Die Frauen Union Schleswig-Holstein begrüßt die vom Bundesfamilienministerium neuen vorgelegten Pläne zur Reform des Elterngeldes. Dass die zunächst vorgesehenen Kürzungen zurückgenommen wurden und das Elterngeld erstmals seit seiner Einführung 2007 steigen soll, ist ein wichtiges und richtiges Signal an Familien. Damit wird ein zentrales Anliegen der Frauen Union aufgegriffen: Familien brauchen Unterstützung und Verlässlichkeit.

Cornelia Schmachtenberg, Vorsitzende der Frauen Union Schleswig-Holstein, erklärt:

„Wir haben uns klar dafür eingesetzt, dass Einsparungen nicht auf dem Rücken von Familien ausgetragen werden. Umso wichtiger ist es, dass die geplanten Kürzungen vom Tisch sind. Eltern leisten jeden Tag viel für ihre Kinder und unsere Gesellschaft. Sie brauchen gute Rahmenbedingungen, finanzielle Sicherheit und vor allem Zeit für ihre Familie.“

Dass Eltern weiterhin gemeinsam bis zu 14 Monate Basiselterngeld beziehen können sollen, ist ebenso wichtig. Diese Zeit unterstützt Familien in der ersten Lebensphase ihres Kindes und gibt ihnen die Möglichkeit, auch die Eingewöhnung in die Kindertagesbetreuung in Ruhe zu begleiten.

Zugleich setzt die geplante Reform Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung der Elternzeit. Die vorgesehenen vier Bezugsmonate für jeden Elternteil, verbunden mit einer höheren Einkommensersatzrate, können dazu beitragen, dass Väter mehr Zeit für ihre Kinder übernehmen. „Wenn beide Eltern Verantwortung übernehmen können, kann die gesamte Familie davon profitieren. Gleichzeitig erleichtert eine partnerschaftliche Aufteilung der Familienaufgaben Müttern die Rückkehr in den Beruf. Wichtig ist, dass wir dafür gute Anreize schaffen, Familien in ihren unterschiedlichen Lebensmodellen unterstützen und ihnen die Wahlfreiheit lassen“, betont Schmachtenberg.

Neben der Erhöhung des Mindestbetrags von 300 auf 330 Euro und des Höchstbetrags von 1.800 auf 1.900 Euro sind weitere Verbesserungen vorgesehen. Dazu zählen ein länger gewährter Geschwisterbonus und ein geringerer Verwaltungsaufwand.

Schmachtenberg abschließend: „Eine gute Familienpolitik gibt Eltern Sicherheit und eröffnet ihnen Perspektiven. Die geplante Reform geht dafür in die richtige Richtung. Vielen Dank auch an unsere Bundesfamilienministerin Karin Prien. Jetzt müssen die angekündigten Verbesserungen zügig umgesetzt werden.“